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Brunos Tagebuch

   

Juni 2019

Liebes Tagebuch! Hier bin ich wieder, Bruno! Der Schulhund der Havelmüller Grundschule. Jetzt bin ich schon fast sechs Jahre in der Schule und mir gefällt es immer noch sehr gut. Jeden Morgen hüpfe ich fröhlich in das Auto und fahre mit meinem Frauchen Richtung Tegel. Ich liebe es, auf der Wiese vor der Schule vor Unterrichtsbeginn die neuesten Nachrichten zu lesen. Wenn wir sechs oder manchmal sogar acht Stunden haben, dann geht mein Frauchen in einer Pause mit mir spazieren. Meistens kommen sogar Kinder mit und halten meine Leine. Frauchen sagt den Kindern zwar immer, dass Bruno auch seine Pause braucht, aber, wenn sie mit mir Gassi gehen, ist das ja meine schönste Pause. Wir spielen dann oft auf dem Sandplatz hinter der Schule. ert. In den Unterrichtsstunden liege ich meistens unter meinem Tisch – die Kinder müssen ja dann fleißig arbeiten. Aber wenn es in den Sitzkreis geht, bin ich immer dabei. Ich durfte sogar wieder mit auf die Klassenfahrt. Das war toll! Alle haben es sehr genossen. Die Kinder in meinem Haus haben gesagt, dass sie sich viel sicherer fühlen, weil ich da bin. Ich habe am meisten die Spaziergänge um den See genossen. Meine Klasse hatte ein Wasserprojekt und die Frau, die dieses Projekt geleitet hat, hatte auch einen Hund dabei. Ein tolles Hundemädchen und wir durften sogar miteinander auf der großen Wiese am See spielen – gemeinsam mit den Kindern.

Frauchen sagt, dass es jetzt immer häufiger Schulen gibt, an denen Hunde eingesetzt werden. Die Menschen meinen, dass Tiere so eine positive Stimmung verbreiten. Das ist schön, finde ich – für Mensch und Tier! Ich freue mich jedenfalls auf das nächste Schuljahr!

Bis bald, euer Bruno

 

11.01.2018

Liebes Tagebuch, jetzt bin ich schon ein sehr erfahrener Schulhund. Im letzten Schuljahr durfte ich sogar mit auf Klassenfahrt gehen – das war ein Highlight! Wir waren im Feriendorf Groß Väter See und hatten viel Spaß. Zusammen mit meinem Frauchen habe ich mit den Kindern in einem Haus gewohnt. Sie haben mich gefüttert und wir haben viel gespielt. Jeden Tag bin ich mit einer kleinen Gruppe um den See gewandert. Das war eine schöne Zeit für alle.

Sowieso darf ich meine Klasse immer begleiten: Einmal war ich sogar mit im Feuerwehrmuseum. In der Bibliothek und in der Kunstschule war es auch sehr schön. Die Waldschule ist aber natürlich mein liebstes Ausflugsziel.

Ich habe gehört, dass wir Hunde jetzt schon einige Schulen erobert haben. Die Menschen sind sehr aufgeschlossen und wundern sich kaum noch, wenn ich neben meiner Klasse laufe. Das finde ich prima! Frauchen sagt, dass wir jetzt zu den Maltesern gehören. Das ist ein Begleithundeverein – auch für Hunde, die mit älteren oder kranken Menschen arbeiten. In meiner Schule ist es aber am Schönsten. Hier kennen mich alle und ich kenne auch schon jedes Eckchen.

Zurzeit liebe ich den Donnerstag: Da gibt es immer ein Ei in der Küche von Herrn Hohenwald und den Frühstückskids. Wenn ich das rieche, gibt es kein Halten! Toll finde ich auch, dass alle Kinder sehr rücksichtsvoll mit mir umgehen – ich werde nicht immer angefasst und bedrängt, nur, wenn ich möchte, und jedes Kind hält mir die Tür auf und ruft „Hallo Bruno!“ Danke dafür!

Dein Bruno

 

05.02.2017

Liebes Tagebuch, da bin ich wieder! Eigentlich gibt es keine besonderen Erlebnisse, aber ich habe entdeckt, dass ich ja nicht das einzige Tier hier in der Havelmüller Grundschule bin. Da gibt es noch Micky und Mango, die beiden Vögel in der Eingangshalle. Eigentlich interessieren die mich nicht besonders, aber sie zwitschern manchmal sehr laut und mein Frauchen sagt, dass sie sehr schön aussehen. Spannender finde ich da schon die Mäuse aus dem Hort. Ich rieche sie ganz deutlich und manchmal husche ich in den Hortraum und setze mich vor den Käfig. Ich kann diese Mäuse aber leider nie sehen. Komisch! Die verstecken sich immer vor mir. Auf dem Schulhof gibt es auch immer wieder Überraschungen für mich: die Eichhörnchen ärgern mich fast täglich. Ich möchte sie so gerne kennenlernen, aber immer, wenn ich sie sehe, sind sie schon auf dem Baum verschwunden und machen komische Geräusche. Lustig ist auch die Katze, die sich immer auf dem Schulhof herumtreibt. Ich kann machen, was ich will, sie verschwindet einfach nicht. Mein Frauchen sagt, dass die Katze einem Kind aus der Schule hinterherläuft und sich dann immer auf dem Schulhof herumtreibt. Diese Katze ist wirklich hartnäckig!

Ich mag die Pausen! Da ist immer etwas los! Noch lieber mag ich aber die Ausflüge in den Wald mit meiner Klasse. Wir wandern und die Kinder spielen auf dem Waldspielplatz. Beim Picknick fällt immer etwas für mich ab. Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug!      

Dein Bruno  

 

25.04.2016

Liebes Tagebuch, ich möchte dir wieder von meinem Schulalltag erzählen. Mittlerweile gehöre ich ja schon richtig dazu. Ich fühle mich auch sehr wohl und habe meine Lieblingsplätze. Einer davon ist natürlich in meiner Klasse A3 in der Leseecke. Man sieht mich auf den Fotos in dieser Ecke. Eine Mutter der Klasse hat mir sogar ein Kissen geschenkt. Toll! Ich liege auch gerne unter dem Tisch bei meinem Frauchen oder ich suche mir ein ruhiges Kind aus. In den ersten beiden Stunden bin ich noch müde und schlafe. Regelmäßig besuche ich auch die A4 mit meiner Freundin Frau Arendt. Sie hat immer Leckerli für mich in der Tasche. Mein nächster Lieblingsplatz ist das Sofa im Flur. Dort liege ich häufig ganz früh und beobachte die Kinder, wie sie in die Klassen gehen. In der Pause renne ich schnell an den Zaun auf dem großen Schulhof. Dort warten immer Kinder auf mich und ich schnüffle dort überall. In der Sprunggrube bin ich auch gerne. Dort kann man super buddeln. Das darf mein Frauchen aber nicht sehen. Dann schimpft sie. Die Kinder feuern mich immer an. Wenn mein Frauchen im Lehrerzimmer ist, dann liege ich oben an der Treppe. Das ist prima! Ich habe alles im Blick und jeder begrüßt mich freundlich.
Komm doch mal vorbei!
Dein Bruno

 

07.12.2014

Liebes Tagebuch! Ich bin nun schon seit einem Jahr Schulhund an der Havelmüller Grundschule. Leider habe ich im Lesen und Schreiben noch keine Fortschritte gemacht und mit dem Rechnen klappt es auch noch nicht so gut, aber trotzdem fühle ich mich an der Schule schon richtig Zuhause. Hier wird jeder so genommen, wie er ist. Naja, und ich bin eben gut im Kuscheln und Rumflitzen. Ich glaube, die Kinder sehen das auch so. Ich gehöre so ganz selbstverständlich dazu. Mal ehrlich gesagt, ist mir das Arbeiten zwischen 8.00 Uhr und 11.00 Uhr sowieso zu früh. Meistens liege ich bei Frauchen unter dem Tisch oder auf dem Sofa in der Klasse und schlafe. Ein Kind füllt mir immer meinen Wassernapf und zwischendurch kommt mal einer zum Kuscheln vorbei. Während der Ausflüge bin ich aber hellwach. Ich war in der Waldschule in Borgsdorf mit meiner Klasse – das war natürlich super für mich. Auch die Rucksackwaldschule in Tegel hat mir gefallen. Die Fahrt nach Eberswalde in den Familiengarten war ganz schön anstrengend. Letzte Woche war ich sogar mit Kerzenziehen. Das Tollste war aber die Übernachtungsfahrt im Walter May Heim. In der Nacht habe ich im Mädchenzimmer unter den Doppelstockbetten geschlafen. Das war für alle sehr lustig.

Frauchen sagt, dass jetzt immer häufiger Tiere in der Schule eingesetzt werden. Das ist gut so, denn Tiere können beim Abbau von Ängsten helfen und geben Sicherheit. Die Kinder lernen Verantwortung zu übernehmen und sind weniger hektisch und laut, weil sie wissen, das mich und andere Tiere das stört. Besonders toll finden sie, dass sich Tiere nicht um Äußerlichkeiten kümmern und jedes Kind so nehmen, wie es ist. Mal schauen, wie es weitergeht. Vielleicht kommt ja in die Nachbarklasse bald eine hübsche Hündin?

Ich werde berichten.

Frohe Weihnachten, liebes Tagebuch!

 

06.04.2014

Liebes Tagebuch! Mein Name ist Bruno und ich bin ein Tibet-Terrier-Border-Collie-Mix. Ich bin 1 1/2 Jahre alt und mein Frauchen ist Frau Trümper. Seit fast 8 Wochen bin ich als Schulhund in der Havelmüller Grundschule tätig. Zu Beginn war alles sehr aufregend. Obwohl ich Kinder mag und kenne (in meinem Rudel gibt es auch zwei Kinder), war es für mich schon neu und spannend, so viele Kinder auf einmal zu erleben. Alle wollten mich streicheln und mit mir spielen; auch die Kinder waren aufgeregt, da es sonst natürlich in der Schule keine Hunde gibt. Ich bin aber ganz cool geblieben, so wie ich es in der Hundeschule gelernt habe. Mittlerweile habe ich auch schon mehrere Prüfungen bestanden und bin ein ausgebildeter Therapiehund in dem Verein Hunde im Sozialdienst e.V. Natürlich muss Frauchen  manchmal mit mir schimpfen, weil ich noch sehr verspielt bin, aber daran arbeiten wir (sagt Frauchen). Ich glaube, dass wir uns jetzt in der Schule aneinander gewöhnt haben. Wenn ich morgens komme, begrüßen mich alle sehr freundlich: Der Hausmeister hat immer ein Leckerli in der Tasche, alle Lehrer*innen und Erzieher*innen freuen sich, wenn sie mich sehen und Frau Strauß, die Sekretärin, hat sich jetzt auch meinen Namen gemerkt. Ich gucke in jede offene Klassenzimmertür. Sogar die Eltern freuen sich und geben mir eine Streicheleinheit. Frauchen sagt, dass findet sie „sehr außergewöhnlich“. Die Eltern wollen mich immer mitnehmen – das erlaubt Frauchen aber nicht. Die Kinder erlauben das auch nicht.

Ich bin hauptsächlich in der Klasse A3. Dort haben sich die Kinder wirklich an mich gewöhnt. Meistens liege ich unter dem Tisch und schlafe oder gucke. Manchmal gehe ich aber auch zu einem Kind und lasse mich kraulen. Wenn es Streit gibt und die Kinder sehr wütend aufeinander sind, kommt mein Einsatz. Ich bin nämlich ein richtiger Streitschlichter. Wenn die Kinder mit mir zusammen sind, streiten sie sich auch nicht. Dann trainieren sie gemeinsam mit mir. Einige Kinder streicheln mich sehr gerne und ausgiebig und werden dabei ganz entspannt (ich übrigens auch). Andere haben nicht so das Interesse an mir. Ist auch in Ordnung. Angst hat aber keiner. Frauchen fragt die Kinder immer. In der Turnhalle toben wir sogar miteinander. Da geht es manchmal ganz schön wild her. Einmal in der Woche bin ich in anderen Klassen. Dann erklärt Frauchen den Kindern meine Kommandos und was ich gerne mag. Die Kinder fragen sehr viel und dann trainieren wir. Kommandos gibt man ohne Menschensprache. Das lernen die Kinder sehr schnell, so dass sie dann in den Pausen mit mir spielen können. Auf dem Schulhof ist immer etwas los. Ich liebe das. Fast in jeder Pause kommen die Kinder, oft auch „besondere Kinder“, und sind nett zu mir. Frauchen freut sich darüber. Bald wollen wir in einer Stunde nur gemeinsam mit den „besonderen Kindern“ trainieren. Ich glaube, wir werden eine tolle Zeit in der Schule haben. Ich schreibe bald wieder.

Bis zum nächsten Mal, liebes Tagebuch! – Dein Bruno

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